Wellness-FAQ

Die KLAFS Wellness FAQ beantworten Ihre wichtigsten und häufigsten Fragen rund um Sauna, Spa, Wellness und Gesundheit. So zum Beispiel: Darf ich schwanger in die Sauna? Ab wann dürfen Kinder in die Sauna? Stimmt es, dass Dampfbaden gut für die Haut ist? Muss ich mich nach dem Saunagang kalt duschen? Hilft die Infrarot-Wärmekabine bei Rheuma? Diese und viele andere Fragen zu Ihrer Gesundheit finden Sie in den KLAFS Wellness FAQ. Lassen Sie den Alltag hinter sich und schenken Sie sich und Ihren Lieben Gesundheit, Entspannung und Wohlbefinden. Auch steht Ihnen hier das KLAFS Wellness ABC mit den wichtigsten Begriffserklärungen rund um Sauna, Spa und Wellness zur Verfügung. Sie interessieren sich für Themen wie Sauna im Sommer, Stressabbau durch Saunabaden oder Sauna und Abnehmen: Bei KLAFS Ihr Wohlbefinden werden Sie fündig. Denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.

Haben Sie eine Frage, die Sie hier nicht beantwortet finden? Senden Sie uns diese über das Kontaktformular.

Fragen zum Kauf einer Infrarotkabine

FAQ Infrarot

Infrarotkabinen bieten gezielte Linderung von Schmerzen durch Verspannungen in der Rückenpartie oder Behandlung von abnutzungsbedingten Gelenkschmerzen. Die Wärmetherapie der Infrarotwärme dringt etwa 3 bis 4 cm tief in unseren Körper ein und erwärmt die zu behandelnden Bereiche und die Muskeln dadurch sehr schnell, gleichmässig und gezielt. Die Infrarotwärme ist somit eine besonders effektive gesundheitsfördernde Anwendung.

Die Infrarotkabine kann vielseitige positive Effekte auf den Körper und die Haut haben. Durch die angenehme Wärme werden der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt, was den Kalorienverbrauch leicht steigern kann – ähnlich wie bei leichter körperlicher Aktivität. Auch Ihre Haut profitiert: Die verbesserte Durchblutung fördert ein frisches, strahlendes Hautbild und unterstützt die natürliche Regeneration. Die Infrarotkabine ist damit eine wohltuende Ergänzung zu einem gesunden, bewussten Lebensstil.

Infrarotkabinen funktionieren bei niedrigeren Temperaturen als traditionelle Saunen – normalerweise zwischen 50 und 65 Grad Celsius, verglichen mit 80 bis 100 Grad in einer konventionellen Sauna. Dies macht sie für Menschen attraktiv, die die Hitze einer herkömmlichen Sauna nicht gut vertragen.

Infrarotkabinen sind eine kleinere und kompaktere Alternative zur klassischen Sauna. Sie sind in der Regel für ein bis zwei Person konzipiert und nehmen weniger Platz ein. Die Kabinen nutzen Infrarotstrahler, um gezielt verspannte Bereiche des Körpers zu erwärmen, ohne dabei den gesamten Raum zu erhitzen. Sie sind flexibel und lassen sich einfach an eine Haushaltssteckdose anschliessen.

Die Grösse Ihrer Infrarotkabine hängt von Ihrem verfügbaren Platz und Ihren persönlichen Vorlieben ab. KLAFS bietet Infrarotkabinen zum Aus- und Einfahren mit einem minimalen Platzbedarf. Sie bieten ausreichend Platz für eine wohltuende Wärmebehandlung für 1-2 Personen. Ein Infrarotsitz- oder ein Infrarotrückenstrahler ohne Kabine lässt sich flexibel und platzsparend in jedem Raum oder auch in eine Sauna platzieren.

Die Preise für Infrarot-Wärmekabinen variieren je nach Modell, Ausstattung und Grösse. Zum Beispiel liegt der Preis für die kompakte und innovative S1 Infrarotkabine von KLAFS in einer höheren Preisklasse – eine Nachrüstung einer vorhandenen Sauna mit einem einfachen Infrarotsitz ist dagegen günstiger. Setzen Sie Ihr Budget fest und lassen Sie sich beraten, um das für Sie passende Modell zu finden. Gerne erstellen wir Ihnen Ihr individuelles Angebot.

Die Aufheizzeit einer Infrarot-Wärmekabine von KLAFS ist sehr kurz. Modelle wie die S1 Infrarotkabine sind dank der Komfort-Aufheizung innerhalb weniger Minuten auf eine angenehme Temperatur von 27 bis 35 Grad Celsius aufgeheizt, sodass Sie fast sofort mit Ihrer Sitzung in der Infrarotkabine beginnen können.

Für die Installation unserer Infrarotprodukte brauchen Sie nur eine normale Haushaltssteckdose – hier sind keine zusätzlichen Elektroarbeiten erforderlich. Unsere Infrarotsitze können in jeden Raum und jede vorhandene Sauna montiert werden und die Selbst-Montage ist möglich. Für den professionellen Aufbau Ihrer Infrarotkabine oder den Einbau der InfraPLUS-Zusatzausstattung für die Sauna steht Ihnen unser Montageteam zur Verfügung.

Welcher Anbieter für Infrarotkabinen der beste ist, hängt von individuellen Anforderungen ab: gewünschte Wärmeintensität, architektonische Gegebenheiten, Designverständnis und Komfort im Alltag spielen dabei eine zentrale Rolle. Wichtig sind eine hochwertige Strahlertechnologie, präzise Verarbeitung, langlebige Materialien und eine Beratung, die das Produkt nicht isoliert betrachtet, sondern den gesamten Wellnessbereich mitdenkt. KLAFS gehört zu den führenden Premium-Anbietern in diesem Bereich und steht für individuell geplante Wellness-, Sauna-, Spa- und Infrarotlösungen für höchste Ansprüche.

Der bei uns eingesetzte, patentierte Niedrigtemperatur-Keramikstrahler setzt auf die wärmende Kraft der Infrarot-C-Strahlen und ist so hochwertig, dass Sie von uns eine lebenslange Garantie darauf bekommen. Auch erfüllt er souverän die Richtlinien der RAL-Gütegemeinschaft Infrarot-Wärmekabinen. So können Sie sicher vollkommen entspannen.

Die Infrarotkabinen von KLAFS sind mit der SensoCare-Technologie ausgestattet, die mithilfe von Temperatursensoren kontinuierlich und berührungslos die Hauttemperatur am Rücken misst. So wird die Wärmeabgabe der Strahler optimal an Ihre individuelle Wohlfühltemperatur angepasst – sanft, gleichmässig und sicher. Diese Funktion schützt Ihre Haut vor Überhitzung und bietet eine tiefenwirksame, personalisierte Wärmebehandlung – ideal für verspannte Muskeln und optimale Entspannung.

Häufige Fragen zur Sauna im Garten

FAQ Aussensauna TARAS

Ja, die Aussensauna TARAS ist so konzipiert, dass zwei Personen bequem Platz finden. Für eine kleine Gartensauna für 2 Personen genügt bereits eine Grösse von 1,45 m x 2 m für das bequeme Saunabaden im Sitzen. Für eine liegende Position sollten Sie etwa 2 m x 2-2,20 m einplanen. Die Grundrisse der Aussensauna TARAS bieten vielfältige Möglichkeiten für 2 Personen.

Selbstverständlich bieten wir unsere Aussensauna TARAS auch mit kleinen Grundrissen an, die speziell für kleine Gärten entwickelt wurden. Diese kompakten Mini-Aussensaunen benötigen nur wenig Stellfläche und sind ideal, um das Saunaerlebnis auch in sehr begrenzten Aussenbereichen geniessen zu können. Ob Sie sich im kleinen Garten eine Sauna wünschen oder auf der Terrasse: TARAS ist ein kleine Aussensauna mit grossem Wellness-Komfort!

Ja, unsere KLAFS Aussensauna TARAS wurde speziell dafür konstruiert, auch auf Dachterrassen installiert zu werden. Dabei wurden die besonderen Anforderungen an Gewicht und Stabilität berücksichtigt, die für die Installation auf höher gelegenen Flächen erforderlich sind. Die Aussensauna TARAS kommt für Dachterrassen mit Typenstatik, welche Wind- und Schneelasten für die meisten Regionen beinhaltet. Vor der Installation sollte jedoch immer die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion geprüft werden. Weitere Produktinformationen erhalten Sie von Ihrem Fachberater. Lassen Sie sich beraten.

Wissenswertes zum Aufguss

FAQ Sauna-Aufguss

Der Sauna-Aufguss entfaltet eine umfassende Wirkung auf Körper und Geist. Die aufsteigenden Wärmewolken erzeugen einen intensiven Hitze- und Trainingsreiz, der das gewollte, intensive Schwitzen fördert und die Körperkerntemperatur erhöht. Dies führt zu einer Vielzahl positiver Effekte:

  • Training und Stärkung des Immunsystems: Durch die intensiven Temperaturreize wird das Immunsystem effektiv trainiert und gestärkt, wodurch der Körper besser vor Infektionskrankheiten geschützt wird.
  • Intensives Training der Gefässe und des Blutkreislaufs: Die wechselnden Hitzephasen wirken wie ein effektives Gefässtraining, das die Durchblutung anregt und den Blutdruck senken kann. Gleichzeitig werden die Muskeln entspannt.
  • Effektives Reiz-Regulationstraining: Die wiederholte Konfrontation mit Hitze- und Kältereizen trainiert die Regulation des vegetativen Nervensystems, was sich positiv auf die Stressresistenz und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt.

Ein Sauna-Aufguss ist somit weit mehr als nur ein Hitzeerlebnis – es ist ein ganzheitliches Wohlfühlprogramm für Körper und Geist.

Der Aufguss hat sich als zentrales Element jedes Saunagangs etabliert. Heute wird er zunehmend als Zeremonie und Event zelebriert. Internationale Weltmeisterschaften im Saunaaufguss fördern diesen Trend und tragen dazu bei, die Beliebtheit des Aufgusses weiter zu steigern. Aufgrund seiner positiven gesundheitlichen Wirkungen und der Steigerung der physischen Resilienz ist modernes Saunieren ohne Aufguss kaum noch vorstellbar. Der Aufguss ist somit "State of the Art": Keine gewerbliche Sauna kommt heute ohne Aufguss aus!

Beim Aufguss verdampft das Wasser und die Luftfeuchtigkeit in der Sauna steigt schlagartig an. Dies führt zu einer Kondensationskühlung: Der Körper "kühlt" durch Schwitzen, wobei die erhöhte Luftfeuchtigkeit das Verdunsten des Schweisses erschwert und den Körper weiter erwärmt.

Die plötzliche Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bewirkt, dass mehr Wärmeenergie auf den Körper übertragen wird, da die hohe Anzahl an Wassermolekülen in der Luft diese Energie transportiert.

Thermodynamik: Etwa eine Minute nach dem Aufguss wird ein Saunahandtuch in kreisförmigen Bewegungen geschwungen, um die feuchte Luft im oberen Bereich der Kabine gleichmässig zu verteilen. Anschliessend werden verschiedene Wedeltechniken eingesetzt, um einen starken Luftstrom zu erzeugen. Dieser Luftstrom zerstört die Thermoschicht auf der Haut und führt zusätzliche feuchte, warme Luft an den Körper, wodurch die Überhitzung weiter verstärkt wird.

Das richtige Wedeln ist folglich eine Kunst, die gekonnt sein will. Und genau deshalb hat KLAFS beim VITALITY BOOST das Verteilen der heissen Luft hochgradig perfektioniert. Das methodische Wedeln vervollständigt den Aufguss mit einer wirkungsvollen Funktion: Durch den erzeugten Luftstrom wird der Wasserdampf gleichmässig verteilt und die kühlende Schutzschicht, die sich beim Schwitzen auf der Haut gebildet hat, weggewirbelt. So trifft der erhitzte Wasserdampf direkt auf die Haut und die Körpertemperatur steigt. Das wiederum regt die vitalisierenden Turbofunktionen unseres Köpers an.

Wir sehen den VITALITY BOOST als wertvolle Ergänzung im täglichen Betrieb von gewerblichen Spa-Anlagen und als hilfreiche Unterstützung für Betreiber und Personal. Der VITALITY BOOST steht nicht in Konkurrenz mit dem Fachpersonal und soll dieses auch nicht ersetzen.

Das Saunieren ist eine wahre Wohltat für Körper und Geist! Die heisse Phase in der Sauna wirkt entspannend, steigert die Gesamtdurchblutung und regt das Abwehrsystem an. Um vollends diese gesundheitlich wohltuende Wirkung zu geniessen, kommt der anschliessenden Abkühlung eine zentrale Bedeutung zu. Sie ist ein notwendiger und unverzichtbarer Teil eines Saunagangs und gehört zum Saunabad wie die Kelle zum Kübel: Durch die Hitze in der Sauna steigt die Körperkerntemperatur um bis zu 2 °C an und die Blutgefässe erweitern sich. Eine gründliche Abkühlung im Anschluss hilft dem Körper dabei, die Blutgefässe wieder zu verengen, seine gewohnte Körpertemperatur wieder herzustellen, den Herzschlag zu normalisieren und den Blutdruck zu regulieren. So wirkt das Wechselspiel aus Wärme- und Kältestimuli als effektives Training für die Blutgefässe, das Immunsystem und das Herz-Kreislaufsystem und verstärkt den Entspannungseffekt.

Antworten auf die wichtigsten Fragen

FAQ zu Spa en Suite

Mit einer cleveren Planung, Fertigung auf Mass und innovativen Sauna-Modellen wie der ausfahrbaren Sauna S1 sind individuelle Lösungen für viele Raumsituationen möglich. Bereits mit weniger als 2 m² Grundfläche für eine Sauna kann aus einem normalen Hotelzimmer eine Wellness-Suite werden!

Starkstrom ist von Vorteil, aber nicht unbedingt erforderlich, da einige kompakte Sauna-Modelle mit 230-V-Anschluss ausgestattet sind. Sie bieten dennoch genügend Platz für komfortablen Saunagenuss.

Aus hygienischen Gründen sollte der Boden der Sauna glatt sein. Fliesen und Naturstein sind ideal, aber auch Parkett oder Laminat sind denkbar. Eine Lüftung über Abluft sollte möglich sein, aber selbst hier bietet der SCC-Filter der Sauna S1 eine Lösung, falls diese Voraussetzung nicht gegeben ist.

Eine Sauna ist schon ab ca. 10'000.– CHF (zzgl. MwSt.) inklusive Anlieferung und Montage erhältlich. Besonders die mit 230-V-Anschluss ausgestatteten Modelle haben einen sehr geringen Stromverbrauch von ca. 10 bis 12 kWh pro 3 Stunden Laufzeit. Zudem sind Saunen von KLAFS für eine lange Lebensdauer ausgelegt, Reparaturen aufgrund von Verschleiss sind auch über viele Jahre nicht zu erwarten.

Es gibt mehrere Sicherheitseinrichtungen, die eine Sauna in der Suite zu einer sicheren Sache machen. Zum Beispiel der Unterbankofen BONATHERM. Er ist so konstruiert, dass er im normalen Betrieb nicht berührt werden kann. Auch wenn ein Gast ein Handtuch auf den Ofenschacht legt, kann kein Brand ausgelöst werden. Die intelligente Saunasteuerung schaltet die Sauna nach 4 Stunden automatisch ab. Wenn aus Sicherheitsgründen kein Aufguss gewünscht wird, kann dies ausgeschlossen werden.

Abgestimmt auf das Interieur des Zimmers sind, je nach Sauna-Modell, verschiedene Aussen- und Innenverkleidungen, Glaselemente und farblich abgestimmte Beschläge möglich. Für eine Sauna en suite, die sich perfekt in Ihr Designkonzept integriert.

Auch eine zeitlich begrenzte Umgestaltung von Hotelzimmern zu Sauna-Suiten ist denkbar. Zum Beispiel mit unserer Sauna EASY, die einfach vom Personal des Hotels auf- und auch abgebaut wird, und als “Plug & play"-Variante geliefert werden kann.

FAQ ausziehbare SAUNA S1

Die S1 SAUNA ist ideal, wenn Sie trotz wenig Platz nicht auf ein echtes Saunaerlebnis verzichten wollen. Sie passt perfekt in jeden Raum, fügt sich nahtlos in Ihr Zuhause ein und schafft eine vollwertige Wellnessoase. Wenn Sie eine kleine Sauna kaufen möchten, die Flexibilität, modernes Design und smarte Technik vereint, ist die S1 die ideale Wahl für Ihr Zuhause.

Die ausziehbare S1 SAUNA bietet alle Vorteile einer grossen Sauna, doch ohne den grossen Platzbedarf. Die kleinen Modelle S und M der S1, sowie die Grösse L, die auch mit Isolierglas erhältlich ist, benötigen keinen Starkstrom – einfach an die normale 230-V-Steckdose anschliessen. Mit ihrem smarten Zoom-Prinzip lässt sich die kleine Sauna  in Sekunden ausfahren und bietet dabei den gleichen Komfort und Wellness wie grössere Saunamodelle. Es geht also nicht um die Grösse, sondern um das Erlebnis – und das ist bei der S1 ganz gross.

Die S1 SAUNA passt sich nicht nur Ihrem Raum, sondern auch Ihrem Stil an. Sie können aus vier Grössen wählen – von S bis XL, je nachdem, wie viel Platz Sie haben. Innen stehen edle Hölzer wie Hemlock, Nussbaum oder Zirbelkiefer zur Auswahl. Und das Beste? Auch aussen können Sie die ausziehbare Sauna perfekt an Ihr Wohnkonzept anpassen: Wählen Sie zwischen verschiedenen Oberflächen, Holzverkleidungen oder sogar einer stylischen Spiegelglasfront – Sie entscheiden. Smarte Features wie das SANARIUM®, Farblicht und die App-Steuerung, machen Ihr Saunaerlebnis komplett.

Mit der cleveren eMove-Technologie verwandelt sich die S1 SAUNA per Knopfdruck in 20 Sekunden von einem schmalen Schrank in eine vollwertige Sauna. Nach dem Saunabaden fährt sie genauso leise und schnell wieder ein – und benötigt kaum Platz. Für maximale Sicherheit sorgt die eMove Safety Control: Die Sauna stoppt automatisch, wenn beim Aus- oder Einfahren etwas im Weg ist, und sie fährt erst ein, wenn der Ofen komplett abgekühlt ist. So können Sie entspannt saunieren – smart, platzsparend und absolut sicher.

Fragen zum Kauf eines Dampfbads

FAQ Dampfbad

Ihr Dampfbad kann individuell an Ihre räumlichen Gegebenheiten angepasst werden – fast alles ist möglich. Unsere Modellvielfalt umfasst flexible, modulare Bauvarianten, Designdampfbäder und exklusive Massivdampfbäder, die sich perfekt in Ihr Zuhause einfügen. Dank der durchdachten Planung und der Verwendung moderner Technik lässt sich ein Dampfbad selbst in anspruchsvollen Räumlichkeiten problemlos realisieren. Dabei beraten Sie unsere Experten umfassend, um Ihre Wünsche mit den technischen Voraussetzungen optimal in Einklang zu bringen.

Der Unterschied liegt in Temperatur und Luftfeuchtigkeit: Eine Sauna arbeitet mit 70–100°C und trockener Hitze, während ein Dampfbad mit 43–46°C und 100% Luftfeuchtigkeit sanfter ist. Regelmässiges Dampfbaden ist ideal für empfindliche Atemwege, zur schonenden Hautpflege und für die allgemeine Tiefenentspannung. Zudem kann der feuchte Dampf bei rheumatischen Beschwerden wohltuend wirken und die Beweglichkeit fördern.

Für die Pflege eines Dampfbads reicht es je nach Material aus, die Oberflächen nach jeder Nutzung mit einem weichen Tuch trocken zu wischen. Reinigen Sie diese regelmässig mit milden Reinigungsmitteln, um Kalk und Rückstände zu entfernen. Der Dampferzeuger sollte gelegentlich gewartet werden – unsere Fachexperten können Ihnen hierzu viele nützliche Tipps und Informationen zu den Intervallen geben. Mit minimalem Aufwand bleibt Ihr Dampfbad hygienisch und langlebig. Auf Wunsch übernehmen wir gerne die Überprüfung der Anlage und der elektrischen Installation sowie die regelmässige Reinigung des Dampfzylinders, damit Ihr Dampfbad jederzeit zuverlässig und hygienisch funktioniert.

Ein Dampfbad zuhause bedeutet Wellness, wann immer Sie möchten, ohne zusätzlichen Aufwand. Sie können Ihr Badeerlebnis ganz privat oder gemeinsam mit Familie und Freunden geniessen. Die wohltuende Wärme verbessert die Durchblutung, unterstützt die Regeneration, entlastet die Atemwege und sorgt für eine entspannende Auszeit. Gleichzeitig ist es ein Rückzugsort für die ganze Familie, der Alltag und Stress vergessen lässt. Zudem erhöht ein stilvoll integriertes Dampfbad den Wohnwert Ihres Zuhauses.

Ja, unsere Dampfbäder können genau auf Ihre Wünsche abgestimmt werden. Individuell gestaltbare Designs bieten Ihnen die Möglichkeit, Materialien wie Marmor, hochwertiges Acrylglas, Glas oder edles Feinsteinzeug auszuwählen und mit einer grossen Vielfalt an Farben und Oberflächen zu kombinieren. Je nach Modell finden Sie bei uns vielfältige Optionen, die sich perfekt in Ihr Wohnkonzept einfügen und Ihrer Vorstellung von Ästhetik gerecht werden. Verschiedene Grundriss-, Sitzbank und Deckenformen erfüllen jeglichen Gestaltungswunsch. Auch können Sie individuelle Lichtkonzepte wie Farblichtwechsel oder ein funkelnder Sternenhimmel, Aroma-Infusionen oder spezielle Dampffunktionen optional wählen – wir gestalten Ihr Dampfbad so einzigartig wie Ihre Ansprüche. Gemeinsam mit unseren Fachberatern entwickeln Sie ein Dampfbad, das optisch und funktional begeistert.

Das Onsenbad vereint Badewanne, Dusche und Dampfbad in einem – inspiriert von der japanischen Badekultur. Die Kombination aus warmem Wasser, feinem Dampf und kneippschen Wassergüssen regt Kreislauf und Stoffwechsel an, entspannt die Muskeln und entlastet die Gelenke. Farblicht und Aromadüfte schaffen eine individuell gestaltbare Atmosphäre für Körper und Geist. Ein All-in-One-Wellnesserlebnis, das Tradition und moderne Technik in Ihr Zuhause bringt.

Ja, Aromazusätze können das Dampfbaderlebnis intensivieren und für eine ganzheitliche Entspannung sorgen. Erfrischende Zitrusdüfte, beruhigende Lavendelnoten oder belebende Kräuteressenzen – die Auswahl an Aromen ist vielfältig. Viele unserer Dampfbäder sind mit integrierten Aromaschalen oder automatischen Duftdosiersystemen ausgestattet, die die Zusätze gleichmässig mit dem Dampf verteilen. So wird jeder Aufenthalt im Dampfbad zu einem Erlebnis für Körper und Sinne.

Ein Schaumdampfbad erweitert das klassische Dampfbaden um ein einzigartiges Erlebnis: feinen, cremigen Schaum. Bei ESPURO® von KLAFS wird der Schaum über einen integrierten Schaumauslass produziert und sanft in die Kabine getragen. Die pflegenden Schaumessenzen bestehen aus Tensiden pflanzlichen Ursprungs, sind hautfreundlich und speziell für sensible Haut entwickelt. Haben Sie bereits ein Dampfbad von KLAFS, lässt sich dieses mit der ESPURO® Nachrüstoption erweitern. Entdecken Sie eine neue Dimension der Entspannung und Hautpflege!

Häufige Fragen zur Sauna zuhause

FAQ zu Sauna für Ihr Zuhause

Bei KLAFS beginnt jedes Projekt mit einer ausführlichen Beratung durch unsere Experten. Gemeinsam mit Ihnen klären wir alle relevanten Punkte – vom Stromanschluss über die Lüftung bis hin zu den räumlichen Gegebenheiten vor Ort. Viele unserer Modelle sind sogar für einen 230-Volt-Anschluss geeignet – das macht den Einbau besonders flexibel, selbst in Wohnungen. So entsteht schon in der Planungsphase ein sicheres Gefühl: Ihre Sauna passt – technisch wie räumlich – perfekt in Ihr Zuhause.

Ja – mit der S1 SAUNA bietet KLAFS eine einzigartige Lösung für urbane Wohnsituationen oder begrenzte Raumverhältnisse. Dank des innovativen Zoom-Prinzips fährt sie sich auf Knopfdruck von nur 60 cm Tiefe auf Saunagrösse aus – ganz ohne bauliche Veränderungen. Erhältlich in vier Grössen von S bis XL, passt sich die S1 SAUNA flexibel an Ihre Wohnsituation an und macht echtes Saunieren auch dort möglich, wo man es nie erwartet hätte.

KLAFS vereint architektonisches Denken mit handwerklicher Präzision und technischer Innovation. Statt vorgefertigter Lösungen entwickeln wir individuelle Raumkonzepte – passgenau für Ihre Architektur, ästhetisch abgestimmt auf Ihre Einrichtung und ausgestattet mit den Features, die Ihnen wichtig sind. Panoramaverglasungen, flächenbündige Einbauten, ergonomische Liegekonzepte, smarte Steuerungssysteme oder spezielle Materialwünsche: Alles wird möglich, weil wir konsequent auf Massarbeit setzen. Die Zubehörlösungen von KLAFS bieten Ihnen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. So entsteht aus Ihrer Idee eine Sauna, die ein Unikat ist – und ein persönlicher Rückzugsort mit Charakter.

Welcher Ofen am besten zu Ihrer Sauna passt, hängt von mehreren Faktoren ab – etwa der Kabinengrösse, dem gewünschten Temperaturbereich dem Designkonzept und den geplanten Funktionen. Bei KLAFS haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Bauformen, Leistungsstufen und technischen Ausstattungen.  Viele Modelle sind mit Zusatzfunktionen wie automatischen Aufgüssen mit Warmluftverwedelung (VITALITY BOOST) sowie für den Einsatz als SANARIUM mit SaunaPUR® vorbereitet. Unsere Fachberater unterstützen Sie dabei, den optimalen Ofen für Ihre Anforderungen zu finden.

Nachhaltigkeit ist bei KLAFS kein Trend, sondern ein fester Bestandteil unserer Philosophie. Wir verwenden ausschliesslich Hölzer aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft und produzieren nach strengen Qualitäts- und Umweltstandards – zertifiziert mit dem RAL-Gütezeichen. Alle KLAFS Elementsaunen in Hemlock und Fichte und Massivholzsaunen in Hemlock tragen zudem das Umweltzeichen Blauer Engel, eine Qualitätsauszeichnung für besonders emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen. Langlebigkeit, Energieeffizienz und ein bewusster Umgang mit Ressourcen stehen bei uns im Einklang mit exklusivem Design und technischer Innovation.

Ja selbstverständlich – mit speziell abgestimmten Wartungspaketen, die Sie ganz bequem direkt in unserem Sauna Shop buchen können. Ob Sauna, SANARIUM® oder Dampfbad: Unsere Servicetechniker übernehmen auf Wunsch die fachgerechte Überprüfung Ihrer Anlage, reinigen zentrale Komponenten und führen einen umfassenden Funktionstest durch. So bleibt Ihre Wellnessanlage dauerhaft in Bestform. Und wenn Sie Fragen haben sollten, steht Ihnen unser KLAFS Kundendienst schnell und kompetent zur Seite – telefonisch, online oder direkt vor Ort.

Wer tiefer eintauchen möchte, ist bei KLAFS genau richtig. In unseren umfangreichen Sauna-Grundlagen und im Wellness-FAQ finden Sie fundierte Antworten auf viele weiterführende Fragen – von gesundheitlichen Aspekten über Anwendungstipps bis hin zu häufigen Fragen rund ums Saunieren. Ein idealer Begleiter für alle, die sich umfassend informieren möchten – klar strukturiert, verständlich erklärt und jederzeit online verfügbar.

Häufige Fragen zur Sauna im Garten

FAQ Gartensauna

Die Kosten für Aussensaunas variieren stark je nach Modell, Grösse und Ausstattung. Kosten im fünfstelligen Bereich sind für hochwertige Gartensaunas anzunehmen. Für eine genaue Preisangabe empfiehlt es sich, ein individuelles Angebot direkt bei KLAFS einzuholen.

Eine Innensauna kann nicht einfach im Aussenbereich aufgestellt werden, da sie für die besonderen Witterungsbedingungen im Freien nicht ausgelegt ist. Sie verfügt zum Beispiel nicht über die nötige Isolierung. KLAFS bietet speziell für den Aussenbereich entwickelte Saunas an.

Die Auswahl des richtigen Saunaofens für Ihre Gartensauna hängt von mehreren Faktoren wie der Grösse der Sauna, der gewünschten Temperaturregelung und den persönlichen Vorlieben bezüglich der Saunatypen ab. Bei KLAFS gibt es verschiedene Ofenmodelle, die unterschiedliche Bedürfnisse abdecken.

Ob Sie ein spezielles Fundament für Ihre Gartensauna benötigen, hängt von der Art der Konstruktion ab. Unsere Aussensauna TARAS ist problemlos auf Stahlbetonfundamenten, Terrassen, Schraubfundamenten, Dachterrassen oder Stellfüssen aufstellbar. Bei der grösseren Aussensauna TALO wird in der Regel ein Stahlbetonfundament benötigt.

Ob eine Sauna genehmigungspflichtig ist, hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab, die sich je nach Kanton und Gemeinde unterscheiden. Es ist ratsam, sich vor dem Bau einer unserer Gartensaunas bei den zuständigen Behörden zu informieren, da in einigen Fällen (grosse Sauna, Nähe zur Grundstücksgrenze, Nutzungsart) eine Baugenehmigung erforderlich sein könnte.

Je nach Vorliebe. Einige nutzen ihre Sauna mehrmals pro Woche, andere gelegentlich. Damit sich das Saunieren nachhaltig positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt, sind regelmässige Saunagänge empfohlen. So kann das Immunsystem gestärkt, das Herz-Kreislaufsystem trainiert und der Körper vor Viren und möglichen Krankheiten besser geschützt werden.

Ja, viele Menschen lieben gerade das Saunieren in der kalten Jahreszeit. Die Abkühlung an der kalten, frischen Luft ist nach dem Schwitzen in der Sauna besonders effektiv. Denn der Wärme- und Kälte-Wechsel trainiert unsere Gefässe optimal – echtes Saunabaden eben.

Das hängt von der Grösse, Komplexität und Ihren Wünschen ab. Ein einfaches Modell kann in kurzer Zeit stehen, während individuelle Lösungen etwas länger benötigen. Unsere KLAFS Sauna TARAS wird komplett vorgefertigt geliefert und kann daher innerhalb eines Tages montiert werden.

Die Beständigkeit einer modernen Gartensauna hängt von verschiedenen Faktoren ab: den verwendeten Materialien, der Qualität der Konstruktion und der regelmässigen Wartung. Hochwertige Hölzer und eine fachgerechte Isolierung sind entscheidend, um Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit effektiv standzuhalten. Zudem verlängern regelmässige Pflege und Schutzbehandlungen die Lebensdauer der Sauna erheblich. Kontaktieren Sie zu Detailfragen gerne unsere KLAFS Fachberater.

FAQ zur Sauna bei Bluthochdruck

Ja – wenn Ihr Blutdruck gut eingestellt ist und keine akuten Beschwerden vorliegen, spricht aus medizinischer Sicht in der Regel nichts gegen das Saunieren. Wichtig ist, dass Sie auf moderate Temperaturen achten, sich nicht überfordern und im Zweifel Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Wenn Ihr Blutdruck gut eingestellt ist und Sie sich während des Saunagangs wohlfühlen, spricht in der Regel nichts gegen eine Aufenthaltsdauer von 8 bis 10 Minuten pro Durchgang.  Zwei bis drei solcher Durchgänge sind – mit ausreichenden Ruhepausen dazwischen – gut verträglich. Diese Zeiten dienen jedoch lediglich als Orientierung: Entscheidend sind stets Ihr individuelles Hitzeempfinden und Ihr persönliches Wohlbefinden. Wer sich unwohl fühlt, sollte das Saunabad jederzeit beenden und dem Körper eine Ruhepause gönnen. Wichtig ist, dass Sie auf Ihren Körper hören, keine Hitze-Rekorde anstreben und sich bei Unsicherheit vorab ärztlich beraten lassen. Achten Sie ausserdem auf sanfte Abkühlung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr.

Bei Bluthochdruck kommt es auf ein sanftes, gut verträgliches Wärmeerlebnis an. Klassische Hochtemperatur-Saunen sind nicht grundsätzlich tabu – für viele Menschen sind jedoch mildere Varianten deutlich angenehmer und kreislaufschonender. Zum Beispiel wirkt ein Dampfbad, mit seinen rund 45 °C und hoher Luftfeuchtigkeit besonders schonend auf den Kreislauf. 

Als besonders empfehlenswert gilt das SANARIUM®: Es kombiniert moderate Temperaturen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit und ermöglicht ein individuell anpassbares Saunaerlebnis durch frei wählbare Klimazonen. Studien zeigen: Regelmässige Anwendungen im SANARIUM® können bei Bluthochdruck sogar zu einer nachhaltigen Verbesserung der Werte führen – ganz ohne Medikamente. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und nicht überfordern. Hören Sie auf Ihren Körper – und wählen Sie die Saunaform, die zu Ihrem persönlichen Empfinden passt.

Ja, das zeigen mehrere wissenschaftliche Studien. Bei regelmässiger Anwendung – etwa zwei Saunabesuche pro Woche – kann der Blutdruck langfristig sinken. Die Wärme entspannt die Gefässe, reguliert die Herzfrequenz und unterstützt den Kreislauf. Wichtig: Die Effekte stellen sich nicht sofort ein, sondern entwickeln sich über Wochen – ähnlich wie beim Ausdauertraining.

FAQ zu Sauna bei Erkältung

Nur eingeschränkt. Sobald Symptome wie Fieber, starker Husten oder ausgeprägte Erschöpfung auftreten, ist der Saunagang tabu – er würde den Kreislauf belasten und den Heilungsprozess stören. Bei ganz leichten Anzeichen – etwa beginnendem Schnupfen – kann ein milder Saunabesuch unter bestimmten Bedingungen wohltuend sein. Entscheidend ist: keine Überforderung, keine extremen Temperaturwechsel – und konsequente Achtsamkeit für das eigene Befinden.

Ja – und das ist sogar wissenschaftlich belegt. Wer regelmässig sauniert, trainiert seine körpereigene Abwehr: Die Hitze aktiviert Immunzellen, verbessert die Durchblutung der Schleimhäute und stärkt die Stressresistenz. Schon zwei bis drei Sitzungen pro Woche können die Anfälligkeit für Erkältungen deutlich senken – um bis zu 50 % laut Studien. Entscheidend ist die Regelmässigkeit – und ein Lebensstil, der Erholung genauso ernst nimmt wie Aktivität.

Frühestens drei bis fünf Tage nach dem vollständigen Abklingen aller Symptome – und nur, wenn man sich wieder fit, stabil und belastbar fühlt. Der erste Saunagang sollte dann bewusst sanft gestaltet sein: reduzierte Temperatur, kurze Verweildauer und ausreichend Nachruhe. Wichtig ist nicht der Kalendertag, sondern das persönliche Körpergefühl.

Richtig Saunabaden

Während der Abkühlphase zwischen den Saunagängen fördert das warme Fußbad erheblich die Wirkung der Sauna. Zunächst empfiehlt sich ein Kneippgang oder ein kaltes Fußbad - das kühle Wasser entzieht die gespeicherte Körperwärme, die sich beim Saunagang über der Hautoberfläche gebildet hat. Das anschließende warme Fußbad sorgt für die Erweiterung der Blutgefäße und somit eine bessere Durchblutung der Haut an den Füßen - und auch am ganzen Körper. Diese verstärkte Durchblutung erleichtert den Abtransport der Wärme aus dem Inneren des Körpers, in dem die Temperaturen um 1 bis 2 °C in der Sauna angestiegen waren, hin zur Hautoberfläche, von wo sie an die Umgebung abgestrahlt wird.

Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Als Erstes technische: War die Saunakabine überhaupt lange genug aufgeheizt? Ansonsten ist die Strahlungswärme von allen Seiten zu gering, man erhitzt sich nur dort, wo die Strahlung des Ofens hingelangt. Oder betraten Sie mit kalten Händen und Füßen die Sauna? Dann muss sich erst der gesamte Körper auf die normale Temperatur erwärmen, die Zeit zum wirklichen Schwitzen verkürzt sich. Oder Sie waren nicht völlig abgetrocknet, als Sie die Kabine betraten? Dann brauchte der Körper zunächst keine Flüssigkeit zur Verdunstung zur Verfügung zu stellen, weil sie sich bereits auf der Haut befand. Schwitzen ist aber auch individuell unterschiedlich. Männer schwitzen mehr und rascher als Frauen. Schwitzen übt sich, und wer anfangs in der Sauna nicht zu schwitzen scheint, auch sonst unter Hitze leidet, kann diese sinnvolle Körperreaktion durch regelmäßiges Saunabaden trainieren. Dass die meisten Saunierenden bereits beim zweiten Saunagang rascher schwitzen zeigt dieser Trainingseffekt. Vielfach ist aber auch die Luft anfangs so trocken, dass sie die sich auf der Haut bildende Flüssigkeit sofort vollständig aufnehmen kann. Sie schwitzen zwar, aber davon sieht man nichts auf der Haut. „Nicht schwitzen“ ist also nicht gleichbedeutend mit „keine Flüssigkeit abgeben“.

Für den Aufguss in der Sauna wird aus einem Kübel mit einer Kelle eine größere Menge Wasser (dem häufig duftende ätherische Öle beigefügt sind) über die heißen Steine auf dem Saunaofen gegossen. Eine Dampfwolke vernebelt den Raum und erfüllt ihn zugleich mit dem Duft. Die schlagartig erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Sauna führt zu einem deutlich erhöhten Hitzeempfinden. Eine weitere Hitzesteigerung entsteht durch Verwirbeln der feuchten Luft mit einem Handtuch. Der Aufguss stellt einen zusätzlichen Hitzereiz dar, der die Schweißdrüsen auf Hochtouren arbeiten lässt. Die Kabinentür sollte während des Aufgusses nicht geöffnet werden. Der Sauna Aufguss findet in der Regel am Ende des Saunagangs, sozusagen als krönender Abschluss des Saunagangs statt.

Die Vorreinigung ist wichtig, weil ein Fettfilm auf der Haut den Beginn des Schwitzens verzögert. Deshalb ist es auch wichtig, sich nach der Reinigung gut abzutrocknen, damit die Feuchtigkeit auf der Haut nicht ebenfalls das erste Schwitzen hinausschiebt.

Die Antwort auf diese Frage hängt zum einen mit der individuellen körperlichen Verfassung zusammen, zum anderen auch mit der Häufigkeit, mit der Sie in die Sauna gehen. Wer täglich in die Sauna geht (wie es zum Beispiel in Finnland tatsächlich üblich ist) der sollte es bei einem Saunagang belassen. Wer zweimal in der Woche die Sauna aufsucht, der kann durchaus einen zweiten Gang einlegen. Wer nur einmal in der Woche oder noch seltener saunieren geht, der darf auch dreimal in den Schwitzraum. Mehr als drei Saunagänge nacheinander sind nicht zu empfehlen, denn häufiger in die Sauna zu gehen steigert nicht die positive Wirkung der Sauna, sondern erreicht durch Übertreibung das Gegenteil.

Wöchentlich einmal regelmäßig saunieren ist ein vernünftiges Programm, das zum Wohlbefinden und zu einer stabilen Gesundheit beiträgt. Wenn Sie einmal wöchentlich saunieren, können Sie ohne weiteres 2-3 Saunagänge genießen, die allerdings 12 oder 15 Minuten in der Heißphase nicht überschreiten sollten. Zweimal wöchentlich saunieren ist die Dosis, die Ärzte bei verschiedenen Beschwerden wie Infektanfälligkeit, zu hohem Blutdruck, Spannungskopfschmerzen und asthmatischen Beschwerden empfehlen. Bei zweimaligem Saunieren wöchentlich reichen jeweils zwei Gänge aus, auch sie zeitlich begrenzt ohne das Ziel, Hitzerekorde zu brechen. Gegen drei Saunagänge wöchentlich ist nichts einzuwenden. Hier sollten Sie aber besonders darauf achten, dass Sie nicht zu lange in der Hitze sitzen, dass Sie anschließend gut abkühlen und auch die Ruhephasen nicht zu kurz kommen lassen. Bei so viel Übung kann es ausreichen, wenn Sie jeweils nur einen Saunagang unternehmen. Viele Finnen gehen sogar täglich, jedoch immer nur für einen Gang in die Sauna. Wer zwei Kilometer täglich schwimmt oder sich anderweitig körperlich stark belastet, sollte nicht auch noch zwei Saunagänge jeden Tag unternehmen. Auch von Ihrer körperlichen und seelischen Verfassung hängt es ab, wie viele Gänge am Tag und pro Woche Ihnen zuträglich sind.

Sauna und Gesundheit

Eine der positiven Wirkungen der Sauna ist die Eindämmung von Schlafstörungen, die durch Nervosität und Ruhelosigkeit hervorgerufen werden. Die wohlige Erschöpfung nach der Sauna führt zu schnellerem Einschlafen und weniger Aufwachphasen in der Nacht. Auch wenn sich die Schlafdauer nicht insgesamt erhöht, fühlt man sich durch die längeren und intensiveren Schlafphasen wesentlich ausgeruhter und frischer.

Die meisten Menschen haben im Gewebe eine leichte Übersäuerung. Die Schadstoffe können Verursacher für ein geschwächtes Immunsystem, Gelenk-, Muskel- und Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen sowie viele chronische Krankheiten sein. Regelmässige Saunagänge unterstützen das Ausschwemmen von schädlichen Säuren. Die Ausscheidung giftiger Spurenelemente wie Blei, Cadmium und Nickel mit dem Schweiss in der Sauna ist dabei ein günstiger Nebeneffekt.

Bei Migräne kann – rechtzeitig zur Zeit der Vorboten sauniert – ein Anfall eventuell gestoppt werden. Im Anfall verbietet sich die Sauna von selbst. Achten Sie immer auf Ihren Körper. Bei einigen Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen oder auch Migräne kann ein rechtzeitig versuchter Saunagang die Schmerzen auflösen, er kann sie aber auch verstärken. Das ist beim Einzelnen ganz unterschiedlich, sodass Sie selbst herausfinden sollten, was Ihnen gut tut und was nicht.

In der Presse finden sich immer wieder Hinweise, man solle mit Krampfadern die Sauna meiden. Die bereits veränderten Venen verschlechtern sich allerdings durch die allgemeine Gefässerweiterung nicht, im Gegenteil: Der Blutfluss wird sogar deutlich verbessert, wodurch die Gefahr einer Blutgerinnung (Thrombose) vermindert wird. Die noch unveränderten Blutgefässe werden in der Sauna sogar trainiert. Es lohnt sich jedoch eventuell, deutlich veränderte Hautbezirke mit grossen Krampfadern durch ein feucht-kaltes Tuch abzudecken. Ausserdem sollten die Beine nicht herabhängen. Wenn Sie sich während des Saunagangs in den letzten Minuten aufsetzen, sollten Sie die Füsse kreisen. Direkt nach Verlassen der Sauna die Beine kalt abgiessen, noch vor dem Frischluftgang. Bei akuten Entzündungen in einer Krampfader sollten Sie bis zum Abklingen auf die Sauna verzichten. Nach einer Thrombose ist die Sauna wieder erlaubt sobald, der Thrombus "vernarbt" ist.

DARF ICH MIT KRAMPFADERN ODER EINEM VENENLEIDEN IN DIE SAUNA?

Alle Blutgefässe, ob Venen oder Arterien, erweitern sich in der Wärme. Warme Bäder, warmes Klima werden daher als ungünstig für Venenleiden angesehen, um die ohnehin erweiterten Venen nicht noch darüber hinausgehend zu strapazieren. In der Sauna kommt allerdings zum kurzen Erweiterungsreiz ein Kaltreiz hinzu, der Venen wie Arterien anregt, sich kräftig zusammenzuziehen. Hier ist also ein ganz gezieltes Gefässtraining gegeben. Aus diesem Grund steht auch bei erweiterten Venen in der Schwangerschaft dem Saunieren nichts entgegen. Grosse sichtbare Venenknoten sollten mit einem kalt-feuchten Tuch abgedeckt werden, und das sorgfältige Abkühlen der Beine ist eine wichtige Voraussetzung, dass das Venentraining auch anschlägt. Ausreichendes Trinken verhindert eine zu starke Bluteindickung. Ansonsten ist aber der Blutfluss durch Saunieren sehr stark gesteigert, sodass die Gefahr einer Thrombose, die von Krampfadern und anderen Venenleiden ausgeht, verringert wird. Eine akute Thrombose oder eine akute oberflächliche Venenentzündung (Thrombophlebitis) sind jedoch ein Grund mit dem Saunieren auszusetzen bis die akuten Beschwerden abgeklungen sind.

Ja, mit regelmässigen Saunagängen kann jeder sein Immunsystem stärken, das Herz-Kreislaufsystem trainieren und den Körper so besser vor Infektionen, Viren und somit möglichen Krankheiten schützen. Wir erleben dabei umfassende Wellness: Der Erholungsfaktor eines Saunaganges wirkt tiefgehend und unterstützt so die erkältungsvorbeugende Wirkung nachhaltig.

Während eines Saunaganges wird die Körperkerntemperatur um ein bis zwei Grad Celsius erhöht. Dieser fieberähnliche Zustand hat Auswirkungen auf alle Zellen des Körpers. Die künstlich erhöhte Körpertemperatur löst viele Prozesse aus:  So werden Immunzellen wie Lymphozyten angeregt Abwehrstoffe zu bilden. Ähnlich wie bei Muskeltraining steigt die Immunkraft nur mit der Regelmässigkeit.

Das regelmässige Saunabaden sorgt zudem dafür, dass die Schleimhäute deutlich besser durchblutet sind. "Deshalb ist der Körper viel besser in der Lage, eindringende Krankheitserreger abzuwehren", verdeutlicht Prof. Dr. Resch, Leiter des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Hof/Saale.

Eukalyptus, Fichten- und Kiefernnadeln sind wohltuend für die Atemwege. Öle aus Zitruspflanzen hellen die Stimmung auf, aktivieren, können Nervosität lindern und die Konzentration steigern. Rosmarin regt an und belebt, Melisse entspannt und Kamille tut der Haut gut. Bitte dosieren Sie sinnvoll, da die fein verteilten Öle auch eingeatmet werden. Verwenden Sie aus diesem Grund auch nur Öle bester Qualität.

Die Motivation, regelmässig zu saunieren, geht längst über die Erhaltung des allgemeinen Wohlbefindens und den beliebten Wellnessfaktor hinaus. Die bedeutsamste Beobachtung der Forschung ist die thermische Anpassungsfähigkeit des Körpers und die dadurch resultierende, langfristige Absenkung der Körperkerntemperatur. Regelmässige Saunagänger schwitzen schon nach wenigen Wochen gesünder und effizienter als zu Anfang. Auch frieren diese im Winter nicht so schnell und leiden im Sommer weniger unter Hitze. In diesem Zusammenhang intensiviert der Organismus im Laufe der Zeit seine Möglichkeit zur Wärmeabgabe – bereits nach zehn Saunabädern steigt durch die stärkere Durchblutung die Hauttemperatur an.

Die Wärmeabgabe wird so einerseits verbessert, andererseits bewirkt die dadurch verringerte Isolationswirkung der Körperschale durch regelmässiges Aufheizen und Schwitzen in der Sauna ein langfristiges Absinken der Körperkerntemperatur. Die Probanden der Studie nahmen das Absinken der Körperkerntemperatur binnen weniger Wochen auf 0,5 °C unter den Sollwert äusserlich nicht etwa durch Frieren oder Frösteln wahr – Nach vollzogener thermischer Anpassung stellte sich der neue Sollwert einfach dauerhaft ein. Eine um 0,5 °C niedrigere Köperkerntemperatur hätte eine Steigerung der Lebenserwartung um wenigstens fünf Jahre zur Folge. Würde man mit der thermischen Anpassung im mittleren Lebensalter beginnen, blieben immer noch zwei bis drei Jahre Verlängerung der Lebenserwartung.

Eine thermische Anpassung von Saunagängern durch die Wechselreize ermöglicht gleichsam die Verzögerung von verschiedenen Alterungsprozessen: So wie die meisten Lebensprozesse temperaturabhängig sind, beschleunigt Wärme ganz allgemein viele Abläufe, während Kälte auch verlangsamend wirken kann. Um die beschriebenen gesundheitlichen Effekte zu erzielen, ist das Aufheizen der Sauna bis auf 90 °C sowie das Abduschen mit kaltem Wasser auschlaggebend. Japanische Studien haben ergeben, dass die blutgefässerweiternde Wirkung des Heiss-Kalt-Wechselreizes beim Besuch der Sauna der Entstehung von Arteriosklerose entgegenwirkt. Ausserdem führt die niedrigere Körperkerntemperatur zu einer verringerten Entstehung freier Radikale, welche Alterungsprozesse im Körper beschleunigen. Dabei ist die klassische Sauna mit zwei bis drei Gängen à zehn bis 15 Minuten die effektivste Art, seinen Körper abzuhärten. Wichtig für das Erweitern der Blutgefässe ist die heisse Luft und die anschliessende Abkühlung – das wechselwarme Baden also. Die positiven Wirkungen kann man sich ganz leicht mit einer Sauna in die eigenen vier Wände holen: KLAFS, führender Hersteller im Bereich Sauna und Spa, bietet attraktive Gestaltungsmöglichkeiten für die regelmässige und wohltuende Abhärtung von Körper und Geist. Mit Designlösungen für wirklich jeden Raum wird die heimische Sauna damit zum ganz privaten Gesund- und Jungbrunnen.

WIE OFT DARF ICH IN DIE SAUNA?

Wöchentlich einmal regelmässig saunieren ist ein vernünftiges Programm, das zum Wohlbefinden und zu einer stabilen Gesundheit beiträgt. Wenn Sie einmal wöchentlich saunieren, können Sie ohne weiteres 2-3 Saunagänge genießen, die allerdings 12 oder 15 Minuten in der Heißphase nicht überschreiten sollten. Zweimal wöchentlich saunieren ist die Dosis, die Ärzte bei verschiedenen Beschwerden wie Infektanfälligkeit, zu hohem Blutdruck, Spannungskopfschmerzen und asthmatischen Beschwerden empfehlen. Bei zweimaligem Saunieren wöchentlich reichen jeweils zwei Gänge aus, auch sie zeitlich begrenzt ohne das Ziel, Hitzerekorde zu brechen. Gegen drei Saunagänge wöchentlich ist nichts einzuwenden. Hier sollten Sie aber besonders darauf achten, dass Sie nicht zu lange in der Hitze sitzen, dass Sie anschliessend gut abkühlen und auch die Ruhephasen nicht zu kurz kommen lassen. Bei so viel Übung kann es ausreichen, wenn Sie jeweils nur einen Saunagang unternehmen. Viele Finnen gehen sogar täglich, jedoch immer nur für einen Gang in die Sauna. Wer zwei Kilometer täglich schwimmt oder sich anderweitig körperlich stark belastet, sollte nicht auch noch zwei Saunagänge jeden Tag unternehmen. Auch von Ihrer körperlichen und seelischen Verfassung hängt es ab, wie viele Gänge am Tag und pro Woche Ihnen zuträglich sind.

WIE VIELE SAUNAGÄNGE SOLLTE MAN MACHEN?

Die Antwort auf diese Frage hängt zum einen mit der individuellen körperlichen Verfassung zusammen, zum anderen auch mit der Häufigkeit, mit der Sie in die Sauna gehen. Wer täglich in die Sauna geht (wie es zum Beispiel in Finnland tatsächlich üblich ist) der sollte es bei einem Saunagang belassen. Wer zweimal in der Woche die Sauna aufsucht, der kann durchaus einen zweiten Gang einlegen. Wer nur einmal in der Woche oder noch seltener saunieren geht, der darf auch dreimal in den Schwitzraum. Mehr als drei Saunagänge nacheinander sind nicht zu empfehlen, denn häufiger in die Sauna zu gehen steigert nicht die positive Wirkung der Sauna, sondern erreicht durch Übertreibung das Gegenteil.

WIE WIRKEN DÜFTE IN DER SAUNA AUF DAS WOHLBEFINDEN?

Eukalyptus, Fichten- und Kiefernnadeln sind wohltuend für die Atemwege. Öle aus Zitruspflanzen hellen die Stimmung auf, aktivieren, können Nervosität lindern und die Konzentration steigern. Rosmarin regt an und belebt, Melisse entspannt und Kamille tut der Haut gut. Bitte dosieren Sie sinnvoll, da die fein verteilten Öle auch eingeatmet werden. Verwenden Sie aus diesem Grund auch nur Öle bester Qualität.

Die Sauna sollte grundsätzlich nur in gesundem Zustand besucht werden. Wenn Sie wegen einer akuten Krankheit (z. B. eines grippalen Infektes) das Bett hüten, ist die Sauna im Augenblick nichts für Sie. Sobald Sie wieder aufstehen und der Kreislauf stabil ist, können Sie mit dem Saunieren wieder beginnen. Eine detaillierte Antwort auf die Frage "Mit Erkältung in die Sauna?" erhalten Sie in unserer ausführlichen Betrachtung des Themas Sauna bei Erkältung. Hier erfahren Sie, wie Sie achtsam entscheiden, was Ihrem Körper wirklich guttut.

Hilft Sauna bei einer Erkältung?

Regelmässiges Saunabaden trainiert die Immunkraft des Körpers, stärkt den Kreislauf und wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus – Grippeinfektionen wird effektiv vorgebeugt. Einen beginnenden Infekt können Sie mit ein, zwei Saunagängen möglicherweise am Aufblühen hindern, er ist also kein Grund, eine Pause einzulegen. Ist allerdings das Abwehrsystem bereits maximal alarmiert, messbar an Fieber, schadet weitere Hitze mehr als sie nutzt.

Kann man sich beim Saunabaden erkälten?

Die starke Abkühlung beim Saunieren bringt die Körpertemperatur von einem hohen Level auf das normale Niveau herunter, deshalb ist eine Erkältung kaum zu befürchten. Allerdings sollten Sie auf einige Punkte achten, denn wenn man es nicht richtig macht, kann man sich tatsächlich durch das Saunabaden auch einmal eine Erkältung einfangen. Wenn Sie im Freiluftbad abkühlen, sollten Sie nicht so lange warten, bis Sie zu frösteln beginnen und dann noch mit kaltem Wasser weiter abkühlen. Sie sollen nur abkühlen, nicht unterkühlen. Wenn Sie andererseits nicht völlig abgekühlt wieder in die heisse Kabine gehen, dann einen weiteren Gang mit ebenfalls unvollständiger Abkühlung anschliessen usw., wird die körpereigene Regulation überfordert. Wenn Sie nun die Sauna im immer noch erhitzten Zustand verlassen und Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen, sind Sie besonders kälteempfindlich. Die Signale im gesamten Körper stehen auf "Abkühlen" (erweiterte Blutgefässe), und Zugluft oder andere Kaltreize unterkühlen dann örtlich – Voraussetzung für eine "Erkältung". Auch das Nachschwitzen in einer Packung nach der Sauna ist ein uneindeutiger Reiz für den Körper. Die von der Packung unbedeckten Hautpartien (Kopf, Hals) geben vermehrt Wärme ab und sind dann ebenfalls Zugluft gegenüber empfindlich. Wichtig ist es also, einen kräftigen Wärme- und einen kräftigen Kältereiz zu haben, auf den die Temperaturregler im Körper eindeutig ansprechen können.

Die starke Abkühlung beim Saunieren bringt die Körpertemperatur von einem hohen Level auf das normale Niveau herunter, deshalb ist eine Erkältung kaum zu befürchten. Allerdings sollten Sie auf einige Punkte achten, denn wenn man es nicht richtig macht, kann man sich tatsächlich durch das Saunabaden auch einmal eine Erkältung einfangen. Wenn Sie im Freiluftbad abkühlen, sollten Sie nicht so lange warten, bis Sie zu frösteln beginnen und dann noch mit kaltem Wasser weiter abkühlen. Sie sollen nur abkühlen, nicht unterkühlen. Wenn Sie andererseits nicht völlig abgekühlt wieder in die heisse Kabine gehen, dann einen weiteren Gang mit ebenfalls unvollständiger Abkühlung anschliessen usw., wird die körpereigene Regulation überfordert. Wenn Sie nun die Sauna im immer noch erhitzten Zustand verlassen und Ihren Alltagstätigkeiten nachgehen, sind Sie besonders kälteempfindlich. Die Signale im gesamten Körper stehen auf "Abkühlen" (erweiterte Blutgefässe), und Zugluft oder andere Kaltreize unterkühlen dann örtlich – Voraussetzung für eine "Erkältung". Auch das Nachschwitzen in einer Packung nach der Sauna ist ein uneindeutiger Reiz für den Körper. Die von der Packung unbedeckten Hautpartien (Kopf, Hals) geben vermehrt Wärme ab und sind dann ebenfalls Zugluft gegenüber empfindlich. Wichtig ist es also, einen kräftigen Wärme- und einen kräftigen Kältereiz zu haben, auf den die Temperaturregler im Körper eindeutig ansprechen können.

Durch Saunieren nehmen Sie ab, sofort auf der Waage sichtbar. Kein Fett allerdings schmilzt, sondern der Gewichtsverlust ist gleichbedeutend mit Flüssigkeitsverlust. Und der ist mit dem nächsten Getränk fast wieder ausgeglichen. Das Schwitzen und der schnellere Herzschlag verbrauchen zwar Kalorien (Energie), aber andererseits wird über die Wärme dem Körper auch Energie zugetragen. Für das Kalorienkonto ist daher das Saunieren nicht von Bedeutung. Wer aus Frust oder Anspannung isst, kann jedoch abnehmen, wenn er stattdessen ein entspannendes Saunabad nimmt.

Die Saunahitze stimuliert das vegetative Nervensystem, in der Abkühlphase verengen sich die Blutgefässe im Körper durch Kaltwasseranwendungen. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die erweiterten Blutgefässe kräftig zusammenziehen, damit über sie keine weitere Wärme verloren geht. Das ist ein hochwirksames Gefässtraining, vor allem für die Venen, die mit ihren eher muskelschwachen Wänden sonst wenig Gelegenheit für eine "Gefässgymnastik" haben.

Studien an der Berliner Charité belegen, dass sich der regelmässige Besuch eines SANARIUM® blutdrucksenkend auswirkt und das Saunabaden den Kreislauf stabilisiert: Teilweise konnten die Bluthochdruckpatienten anschliessend auf die Einnahme blutdrucksenkender Mittel verzichten. Hinweis: Wenn Sie Medikamente, egal welcher Art, einnehmen, sollten Sie immer auch Ihren Arzt um Rat fragen, ob das Saunieren im Augenblick geeignet ist. Betablocker zur Blutdrucksenkung beispielsweise verhindern zum Teil, dass sich der Herzschlag und damit der Blutfluss zur Abkühlung beschleunigen. Ihr betreuender Arzt sollte anhand Ihrer individuellen Werte abwägen, wie Sie sich am besten verhalten. Solange der Blutdruck oder andere, ernstere Krankheiten nicht stabil eingestellt sind, sollten Sie die zusätzliche körperliche Belastung durch die Sauna vermeiden.

Lesen Sie hier im Detail unter welchen Voraussetzungen das Saunabad bei Bluthochdruck empfehlenswert ist, welche Formen sich besonders gut eignen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich etwas Gutes tun möchten: Sauna bei Bluthochdruck.

Bei Asthma bronchiale und Bronchitis mit asthmatischen Beschwerden beruht die Wirkung der Sauna auf der Muskelentspannung in den feinen Verästelungen der Bronchien. Asthma verkrampft die Muskeln in den Atemwegen, die Saunawärme löst sie, und die Abwehrsteigerung ist von zusätzlichem Nutzen, weil Infektanfälligkeit und Asthma bronchiale einen Teufelskreis bilden.

Wellness und Gesundheit

Wie das Sonnenlicht selbst fördert das Solarium gute Laune, steigert die Vitalität und fördert den Aufbau des lebenswichtigen Vitamins D. Vitamin D ist nicht nur für die Knochen relevant, sondern ist bei mehr als 36 Körperfunktionen aktiv beteiligt. Gerade im Winter kann es schnell zur Mangelversorgung an Vitamin D kommen. Manchmal haben wir schlichtweg auch keine Zeit, an sonnigen Tagen die Strahlen auf uns wirken zu lassen. Da ist die gut gefilterte künstliche Sonne eine sichere, bequem verfügbare und günstige Alternative.

Rund um's Thema Haut

Die moderne Besonnungstechnologie macht es möglich, das UV-Spektrum der Natursonne anzugleichen, so dass neben sanfter Bräune auch alle gesundheitlichen Wirkungen genutzt werden können. Und das ohne die Haut durch Sonnenbrand zu schädigen. Beim Solarium kann – im Gegensatz zur Sonne – Zeit und Intensität klar dosiert und individuell auf den Hauttyp abgestimmt werden.

An Körperstellen, an denen von Natur aus wenig Schweißdrüsen sind – wie etwa an den Schienbeinen – kann die Haut in der Sauna unangenehm zu brennen anfangen, weil der Hitzereiz zu stark wird. Sie können dem abhelfen, indem Sie Schweiß von anderen Körperstellen mit der Hand dorthin verteilen und so auch diese Hautstellen kühlen.

Ja, denn regelmäßiges Saunieren beugt langfristig Mangelerscheinungen der Haut vor und optimiert die Versorgung der Haut mit Nährstoffen: Dies wird jetzt auch durch eine wissenschaftliche Studie belegt: An der Universitätshautklinik Jena wurde festgestellt, dass bei den regelmäßig saunierenden Testpersonen die Barrierefunktion der Haut stabilisiert wurde. Die verbesserte Durchblutung verzögert die Austrocknung der Haut und reguliert den Fettgehalt der Hautoberfläche.

HILFT SAUNA BEI AKNE?

Akne ist meist eine chronisch auftretende Hauterkrankung, bei der die Poren der Haut durch überhöhte Talgproduktion verstopft sind. Hierdurch entstehen unschöne Pickel, Mitesser und Pusteln. Auch wenn es nur bedingt empfohlen werden kann, mit Akne in eine öffentliche Sauna zu gehen, so empfehlenswert ist die Möglichkeit in der Heimsauna, die positiven Effekte der Sauna auf sich wirken zu lassen. Sehr günstig ist zum Beispiel die porenerweiternde Wirkung der Sauna vor der Öffnung der Akneentzündungen durch eine Kosmetikerin. Das Schwitzen in der Sauna hat aber vor allen Dingen eine sehr reinigende Wirkung, die große Hitze verflüssigt den Talg, Bakterien, abgestorbene Zellen und Schmutzteilchen werden fortgeschwemmt. So wird die Haut von innen heraus porentief gereinigt. Das gesamte Hautbild verfeinert sich und lässt den Teint rosiger, frischer und glatter erscheinen.

IST DIE KÜNSTLICHE BESONNUNG NICHT SCHÄDLICH FÜR DIE HAUT?

Die moderne Besonnungstechnologie macht es möglich, das UV-Spektrum der Natursonne anzugleichen, so dass neben sanfter Bräune auch alle gesundheitlichen Wirkungen genutzt werden können. Und das ohne die Haut durch Sonnenbrand zu schädigen. Beim Solarium kann – im Gegensatz zur Sonne – Zeit und Intensität klar dosiert und individuell auf den Hauttyp abgestimmt werden.

WARUM BEKOMME ICH IN DER HEISSEN SAUNA EINE GÄNSEHAUT

Einige Menschen bekommen eine Gänsehaut, sobald sie die heiße Sauna betreten – und wundern sich verständlicherweise darüber. Denn normalerweise tritt Gänsehaut auf, wenn man friert und nicht in der Hitze der Sauna. Wenn Ihnen dies mal passiert, müssen Sie sich keine Gedanken machen, ob irgendetwas nicht in Ordnung ist, denn die Erklärung dieses Phänomens ist so einfach wie verblüffend: Damit wir Temperaturen wahrnehmen können, gibt es in unserer Haut verschiedene Sinneszellen, auch Rezeptoren genannt – und zwar verschiedene für das Wärme – und Kälteempfinden. Die Zahl der Kälterezeptoren übersteigt die der Wärmerezeptoren um ein Vielfaches. Beim Betreten der Sauna kann es nun zu dieser ungewöhnlichen Reaktion kommen: Auf die Vielzahl der Kälterezeptoren trifft ein sehr starker Reiz, nämlich die heiße Luft. Der wird zunächst falsch eingeordnet und mit einer Reaktion beantwortet, die eigentlich für die Kälte gedacht ist. Mit der Gänsehaut. Das Ganze ist völlig harmlos und geht wieder vorüber, denn der Körper ordnet die Reize schnell richtig ein.

WELCHE POSITIVEN EFFEKTE HAT DAS DAMPFBAD?

Als medizinisches Allround-Talent reinigt und stärkt das Dampfbad nicht nur beanspruchte Atemwege und fördert den Kreislauf, sondern macht auch die Haut streichelzart und löst schmerzhafte Muskelverspannungen. Das Dampfbad ist stark mit Feuchtigkeit beladen, sodass sich feine Tröpfchen – eben Dampf – bilden. Die so stark wassergesättigte Luft kann weit weniger Wasser aufnehmen, das durch Schwitzen von der Haut abgegeben wird. Deshalb liegen beim Dampfbad die Temperaturen ganz deutlich niedriger, bei etwa 40 °C oder auch darunter. Betritt der Badende das Dampfbad, schlägt sich sogar Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf seiner Haut nieder.

WARUM BRENNT DIE HAUT AN MANCHEN STELLEN IN DER SAUNA MEHR ALS AN ANDEREN?

An Körperstellen, an denen von Natur aus wenig Schweißdrüsen sind – wie etwa an den Schienbeinen – kann die Haut in der Sauna unangenehm zu brennen anfangen, weil der Hitzereiz zu stark wird. Sie können dem abhelfen, indem Sie Schweiß von anderen Körperstellen mit der Hand dorthin verteilen und so auch diese Hautstellen kühlen.

Einige Menschen bekommen eine Gänsehaut, sobald sie die heiße Sauna betreten – und wundern sich verständlicherweise darüber. Denn normalerweise tritt Gänsehaut auf, wenn man friert und nicht in der Hitze der Sauna. Wenn Ihnen dies mal passiert, müssen Sie sich keine Gedanken machen, ob irgendetwas nicht in Ordnung ist, denn die Erklärung dieses Phänomens ist so einfach wie verblüffend: Damit wir Temperaturen wahrnehmen können, gibt es in unserer Haut verschiedene Sinneszellen, auch Rezeptoren genannt – und zwar verschiedene für das Wärme- und Kälteempfinden. Die Zahl der Kälterezeptoren übersteigt die der Wärmerezeptoren um ein Vielfaches. Beim Betreten der Sauna kann es nun zu dieser ungewöhnlichen Reaktion kommen: Auf die Vielzahl der Kälterezeptoren trifft ein sehr starker Reiz, nämlich die heiße Luft. Der wird zunächst falsch eingeordnet und mit einer Reaktion beantwortet, die eigentlich für die Kälte gedacht ist. Mit der Gänsehaut. Das Ganze ist völlig harmlos und geht wieder vorüber, denn der Körper ordnet die Reize schnell richtig ein.

Als medizinisches Allround-Talent reinigt und stärkt das Dampfbad nicht nur beanspruchte Atemwege und fördert den Kreislauf, sondern macht auch die Haut streichelzart und löst schmerzhafte Muskelverspannungen. Das Dampfbad ist stark mit Feuchtigkeit beladen, sodass sich feine Tröpfchen – eben Dampf – bilden. Die so stark wassergesättigte Luft kann weit weniger Wasser aufnehmen, das durch Schwitzen von der Haut abgegeben wird. Deshalb liegen beim Dampfbad die Temperaturen ganz deutlich niedriger, bei etwa 40 °C oder auch darunter. Betritt der Badende das Dampfbad, schlägt sich sogar Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf seiner Haut nieder.

Akne ist meist eine chronisch auftretende Hauterkrankung, bei der die Poren der Haut durch überhöhte Talgproduktion verstopft sind. Hierdurch entstehen unschöne Pickel, Mitesser und Pusteln. Auch wenn es nur bedingt empfohlen werden kann, mit Akne in eine öffentliche Sauna zu gehen, so empfehlenswert ist die Möglichkeit in der Heimsauna, die positiven Effekte der Sauna auf sich wirken zu lassen. Sehr günstig ist zum Beispiel die porenerweiternde Wirkung der Sauna vor der Öffnung der Akneentzündungen durch eine Kosmetikerin. Das Schwitzen in der Sauna hat aber vor allen Dingen eine sehr reinigende Wirkung, die große Hitze verflüssigt den Talg, Bakterien, abgestorbene Zellen und Schmutzteilchen werden fortgeschwemmt. So wird die Haut von innen heraus porentief gereinigt. Das gesamte Hautbild verfeinert sich und lässt den Teint rosiger, frischer und glatter erscheinen.

Ist die Sauna gut für die Haut?

Ja, grundsätzlich kann Saunawärme auch empfindliche oder trockene Haut unterstützen – vorausgesetzt, sie wird langsam an den Reiz herangeführt. Besonders gut verträglich sind milde Wärmeformen wie das SANARIUM® oder das Dampfbad, weil die Kombination aus moderater Temperatur und Feuchtigkeit die Haut weniger belastet. Laut dermatologischen Einschätzungen (z. B. Prof. Conradi) profitieren viele Hauttypen von der verbesserten Durchblutung und der sanften Anregung des Stoffwechsels. Wichtig ist jedoch eine gute Feuchtigkeitspflege und ausreichend Flüssigkeit vor und nach dem Saunagang.

Einige Menschen mit Akne, Psoriasis oder Neurodermitis berichten über eine spürbare Verbesserung durch regelmässige Saunagänge. Prof. Dr. med. Eberhard Conradi beschreibt, dass die angeregte Durchblutung und der Stoffwechsel der Haut positive Effekte haben können – vor allem, wenn die Wärme gut vertragen wird. Dennoch reagiert jede Haut individuell. Bei chronischen Hautzuständen empfiehlt sich deshalb ein vorsichtiges Herantasten oder eine Rücksprache mit dermatologischem Fachpersonal.

Schweiss ist für die Haut nicht nur ein Kühlmechanismus, sondern wirkt leicht rückfettend und hilft, kleine Ablagerungen abzutransportieren. Er enthält zudem Mineralien und Lipide, die einen natürlichen Pflegeeffekt haben können. Wichtig ist, den Schweiss nicht abzurubbeln, sondern bei Bedarf sanft abzutupfen, um Irritationen zu vermeiden.

Dieser Effekt hängt mit der vorübergehenden Erwärmung der Haut auf rund 40–42 °C zusammen. Die feinen Gefässe erweitern sich, die Mikrozirkulation steigt und die Haut wird intensiver versorgt. Gleichzeitig löst die Wärme Anspannungen im Gewebe, was die Oberfläche weicher und ausgeglichener erscheinen lässt. Viele Menschen erleben das als „Sauna-Glow“ – ein natürlicher, kurzfristiger Effekt, der ganz ohne Produkte entsteht.

Nach einem Saunagang ist die Haut empfindlicher, besser durchblutet und reagiert stärker auf UV-Strahlung. Deshalb empfiehlt es sich, für einige Stunden direkte Sonne zu vermeiden, besonders im Sommerurlaub oder bei sehr heller Haut. Die Haut benötigt etwas Zeit, um ihre Schutzfunktionen zu stabilisieren. Wenn Sie später in die Sonne gehen möchten, sollten Sie einen milden Sonnenschutz wählen und der Haut vorher Ruhe und Feuchtigkeit geben.

z. B. Säurepeelings, Microneedling, Retinol

Nach intensiven Behandlungen oder Produkten, die die Hautbarriere vorübergehend schwächen, ist Sauna nicht ideal. Die Wärme kann stärker reizen. Zwischen aktiven Treatments (Retinoide, Säurepeelings, Microneedling) und einem Saunagang sollten mindestens 24–72 Stunden liegen – je nach Methode. Vor einer Behandlung ist Sauna hingegen oft unproblematisch. Hingegen sind Body Peelings wie die von KLAFS eine sehr gute Ergänzung zum Saunabad, vor allem vor oder nach dem Saunieren. Durch die geöffneten Poren nehmen die Hautzellen Nährstoffe besser auf. Die Mineralien im Meersalz vitalisieren die Haut und unterstützen den Stoffwechsel, während abgestorbene Hautzellen effektiv entfernt werden. Peelings regen zudem die Zellregeneration an, reduzieren feine Linien und verfeinern das Hautbild. So verbessern sich Hautstruktur und Teint sichtbar für ein frisches, strahlendes Hautbild und einen perfekten Saunagang-Abschluss. 

Ja, er kann unterstützend wirken: Wärme fördert den Talgfluss, die Haut wird besser durchblutet und die Barriere stabilisiert – Effekte, die in Studien und dermatologischen Einschätzungen beschrieben werden. Bei empfindlicher oder stark entzündlicher Haut empfiehlt sich ein vorsichtiges Herantasten.

Infrarot

Die Begrifflichkeit: Die Infrarot-Wärmekabine (dies ist der offizielle Name der RAL Gütegemeinschaft für Infrarot-Wärmekabinen) wird oft auch als Infrarotkabine oder auch als Infrarotsauna bezeichnet. Die Infrarot-Wärmekabine zeichnet sich dadurch aus, dass die Wärmeaufnahme des Badegastes durch die Strahlungswärme über IR-Strahler oder ähnliche Komponenten wie beispielsweise die durch IR-Folien beheizten Wände erfolgt. Die Badetemperatur in einer Infrarot-Wärmekabine liegt üblicherweise bei ca. 40-45 °C.

Bei der Sauna beruht das wohlige Wärmegefühl einerseits auf der Übertragung der Wärmeenergie durch die erwärmte Luft. Andererseits erfolgt die Wärmeaufnahme durch die Abstrahlung von den Wänden und vom Saunaofen. Bei den Infrarot-Wärmekabinen erfolgt die Wärmeaufnahme zum großen Teil durch die Strahlungswärme über IR-Strahler oder ähnliche Komponenten wie beispielsweise die durch IR-Folien beheizten Wände. Die Wärmeaufnahme durch die erwärmte Luft spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Die Wirkungen der Infrarotkabine unterscheiden sich physiologisch kaum von der Wirkungsweise der Sauna, sofern wie bei dem KLAFS Infrarotsystem die nachteiligen Effekte einer zu intensiven Strahlungsbelastung vermieden werden und zugleich die vorteilhafte „Rundum-Erwärmung“ erreicht wird; Positive Auswirkungen auf die Haut und Atemwege durch Aufgüsse und Aromabad wie bei dem SANARIUM® sind jedoch nicht möglich; Daneben handelt es sich bei der Sauna um eine wechselwarme Badeform. Die Stärkung des Immunsystems durch die Abkühlung mit frischer Luft und kaltem Wasser wird nach einem Infrarotbad als unangenehm empfunden.

Die milde Strahlungswärme geht sanft unter die Haut und ist eine echte Wunderwaffe gegen folgende Beschwerden: – eine Körperkerntemperaturerhöhung zur Gesundheitsprophylaxe – eine Entlastung der Nieren – eine Senkung des Blutdrucks – eine Verbesserung der peripheren Durchblutung – einen Pulsfrequenzanstieg – eine Erhöhung der Fließeigenschaften des Blutes – eine Weitstellung der peripheren Gefäße – eine bessere Hautdurchblutung und damit eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Vor und nach dem Bad in der Wärmekabine viel Wasser trinken, der zusätzliche Verzehr von Obst normalisiert den Calciumspiegel. Jedoch sollten Sie nicht mit vollem Magen in die Infrarotkabine gehen. Die Kabine wird auf 35 bis 40 °C aufgeheizt. Reinigen Sie Ihren Körper und trocknen Sie sich gründlich ab. Ein Badegang sollte 20 bis 30 Minuten dauern. Dabei können Sie entspannt sitzen oder liegen. Wenn Sie sich während des Bades unwohl fühlen, ist es ratsam, die Kabine zu verlassen. Nach dem Bad empfiehlt es sich, lauwarm oder warm zu duschen und sich eine Ruhepause von 10 bis 20 Minuten zu gönnen.

Saunabaden

Mit dem Besuch der Sauna geht man quasi freiwillig eine klimatische Extrembedingung ein, bei der einer üblichen Saunatemperatur von 90 bis 100 °C eine Abkühlung oft auf unter 0 °C folgt. Während des Saunabadens verändert sich die Temperatur der Haut schneller und anders als die Körperinnentemperatur, die nur um maximal 1 bis 2 °C steigt. Die Hautoberfläche erwärmt sich hingegen während eines ca. 10 minütigen Saunaganges auf ca. 40 bis 42 °C. Diese Überhitzung wird in der Fachsprache auch Hyperthermie genannt und ist eine der in der Sauna erwünschten positiven Wirkungen. Hierdurch wird der Umsatz verschiedener Stoffe, kurzgesagt der Stoffwechsel, erheblich aktiviert und gesteigert. Diese Erhöhung der Körperkerntemperatur von 37 auf 38, oder sogar 39 °C entspricht dem Vorgang, der während eines Fiebers stattfindet. Da viele krank machende Bakterien und Viren diese hohen Temperaturen – im Gegensatz zum Menschen – nicht vertragen, stellt die Erhöhung der Körperkerntemperatur durch die Sauna eine sinnvolle Massnahme gegen drohende Infektionen dar.

Generell spricht nichts gegen einen Saunabesuch während der Periode. Vor allem eine zu schwache Blutung kann durch regelmässige Saunagänge und damit stärkerer Gebärmutterdurchblutung gebessert werden. Auch bei Periodenschmerzen kann Ihnen die Sauna gut tun, da die Wärme entspannend auf den oft krampfartigen Schmerz wirkt. Viele Frauen nutzen darum auch ein Wärmekissen zur Entspannung. Acht geben sollten Sie hingegen bei der anschliessenden Abkühlung, da Kneippanwendungen während der Menstruation nicht empfohlen sind. Darum sollten Sie sich in diesem Zeitraum nur vorsichtig abkühlen und den Bauchbereich aussparen.

Kinder haben pro Quadratzentimeter Haut ebenso viele Schweissdrüsen wie Erwachsene, sodass auch sie auf Hitze angemessen reagieren können. Der einzige wesentliche Unterschied zu Erwachsenen betrifft ihre Körperoberfläche. Ihre runderen Köpfe, Arme, Beine und der grosse Rumpf im Vergleich zu den Extremitäten lassen sie schneller Wärme aufnehmen und schneller Wärme abgeben, zumal sie meist nur eine dünne Fettschicht haben. Kinder jeden Alters, sogar Säuglinge, können mitsaunieren und tun dies in der Regel auch sehr gern. Sie sollten in Begleitung älterer Saunateilnehmer bleiben, und der Aufenthalt sollte auf keinen Fall zu lang ausgedehnt werden.

Ein Hitzschlag äussert sich im Kreislaufzusammenbruch und eventuell Bewusstseinsverlust bis hin zum Koma. Er beruht auf einem zu starken Temperaturanstieg im Gehirn, woraufhin die Gehirnfunktion teilweise versagt. Ein solcher Temperaturanstieg ist möglich, wenn die normalen Regulierungsmechanismen versagen, wenn also Schwitzen und Wärmeabstrahlung blockiert werden. In der Sauna ist der freie Temperaturausgleich über die Haut und ungehindertes Schwitzen möglich, da keine Kleidungsstücke das verhindern. Selbst wer nicht sichtbar schwitzt, verliert Flüssigkeit über die Haut und kühlt so ab. Zum anderen ist die Dauer der Temperatureinwirkung auf wenige Minuten begrenzt, und eine aktive Abkühlung schliesst sich an. Um das Schwitzen zu unterstützen, ist es ratsam, im Tagesverlauf vor dem Saunabaden reichlich zu trinken, und eine gewisse "Übung" beim Schwitzen ist ebenfalls gegeben, wenn Sie nicht gleich beim ersten Saunabaden übermässig lange in der Kabine bleiben und die Aufenthaltsdauer langsam steigern. Schliesslich ist im entspannten Sitzen der Kreislauf weniger belastet und es fällt weniger Wärme aus Muskelenergie an als beispielsweise bei einem in der Sonnenhitze arbeitenden oder Sport treibenden Menschen.

Senioren, die schon immer saunageübt waren, können ihrem Hobby weiter frönen, so lange sie es vertragen, wobei Herzkrankheiten, Gefässleiden, hoher Blutdruck, Venenprobleme immer Anlass sein sollten, sich mit einem saunakundigen Arzt abzusprechen, denn teilweise sind die körperlichen Reaktionen unter Medikamenteneinnahme verändert und dann eventuell nicht mehr ganz verlässlich. Senioren, die noch nicht sauniert haben, aber etwas für sich tun möchten, können noch mit dem Saunieren beginnen, solange sie nicht an Krankheiten leiden, die medikamentös oder durch andere Massnahmen nicht ausreichend in den Griff zu bekommen sind. Eine stabile Herzerkrankung, ein gut eingestellter Blutdruck sind kein Grund, sich die Sauna nicht mehr zu gönnen, sondern ganz im Gegenteil kann sie mit Gewinn für die Behandlung unterstützend genutzt werden. Für den Einstieg jeden Alters empfiehlt sich das SANARIUM® oder die Infrarot-Wärmekabine mit milderen Temperaturen.

Generell dürften schwangere Frauen Saunabäder nehmen, die für die Schwangerschaft und die Entbindung sogar vorteilhaft sind. Eine Frau, die bereits vorher regelmässig saunierte, kann dies in der Schwangerschaft weiterführen. Wer erst in der Schwangerschaft damit beginnt, sollte bis zum vierten Monat warten. Das hat nur den Grund, dass in den ersten drei Monaten Fehlgeburten auftreten können und sich die werdende Mutter im Fall einer Fehlgeburt dann keine Vorwürfe zu machen braucht, ob sie durch die ungewohnte Situation ausgelöst worden war. Bedenken werden teilweise im Hinblick auf die Venengesundheit geäussert. Die hormonellen Umstellungen in der Schwangerschaft führen teilweise zu Krampfadern, die sich jedoch anders als nichtschwangerschaftsbedingte Krampfadern nach der Geburt überwiegend wieder ganz zurückbilden. Krampfadern sind aber, ob in der Schwangerschaft oder nicht, kein genereller Grund, die Sauna nicht zu besuchen.

Sauna Planung

Um ein angenehmes, mildes und gut verträgliches Sauna Klima zu bekommen, ist es notwendig, den Grossteil des Innenraumes der Saunakabine aus Holz zu fertigen. So schön und modern grosse Glasfronten oder Steinwände auch sind: Je mehr Holz, desto besser das Saunaklima. Denn nur Holz ist in der Lage, während der Aufheizphase die Wärme gleichmässig aufzunehmen und sie während des Badens auch gleichmässig wieder abzustrahlen. Zusätzlich nimmt das Holz auch rasch die beim Aufguss entstehende Luftfeuchtigkeit auf und hält diese in der Kabine bei einer Lufttemperatur von 90 °C unter 10 %. Ein weiterer und nicht unerheblicher Vorteil von Holz ist, dass das Holz sich durch die Wärmeleitfähigkeit nicht so stark erhitzt, dass es beim Badegast zu Verbrennungen führt.

Eine Sauna mit zwei oder drei Stufen bietet die Möglichkeit, in zwei Temperaturbereichen saunieren zu können. Auf der zweiten Bank liegt die Temperatur bei etwa 60 °C, auf der dritten Bank bei 70 °C. In Kopfhöhe im Sitzen auf der dritten Bank werden etwa 90 °C gemessen. Durch Sitzen oder Liegen auf der zweiten oder dritten Bank kann man also unterschiedliche Sauna-Temperaturen auf sich wirken lassen.

FAQ zu Saunen in der Dachschräge

Oder lohnt sich eine Sauna in der Dachschräge auch im Bestand?

Beides ist sehr gut möglich. Wer eine Sauna bereits in der Hausplanung berücksichtigt, profitiert von maximaler Freiheit: Raumzuschnitte, Anschlüsse und Abläufe lassen sich von Anfang an optimal aufeinander abstimmen. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass sich eine Sauna in Dachschräge auch im Bestand hervorragend umsetzen lässt – oft sogar überraschend stimmig. Gerade bestehende Dachräume, die bislang wenig genutzt wurden, bieten grosses Potenzial für massgeplante Lösungen. Entscheidend ist weniger der Zeitpunkt als die Planung.

Bei einer Sauna in Dachschräge ist die Stehhöhe weniger eine Frage von festen Zentimetern als von guter Planung. Entscheidend ist nicht, überall aufrecht stehen zu können, sondern an den richtigen Stellen: beim Betreten der Sauna, im Bereich des Saunaofens sowie dort, wo man sich bewegt oder aufrichtet. Auf den Sitz- und Liegeflächen selbst darf die Deckenhöhe deutlich geringer sein – hier entsteht unter der Schräge oft sogar ein besonders geborgenes Raumgefühl.

Eine Dachschräge verzeiht wenig Improvisation – dafür belohnt sie gute Planung mit einem Ergebnis, das sich später ganz selbstverständlich anfühlt. Als Profi planen wir jede Sauna als Unikat und achten dabei auch auf die „kleinen“ Dinge, die später einen grossen Unterschied machen: 

  • Belüftung & Klima – für einen einzigartigen Luftwechsel von 5 bis 8 mal pro Stunde ganz ohne Ventilator für exzellentes Wohlfühlklima.
  • Dampfdiffusion & Feuchteschutz – sauber geplante Material- und Anschlussdetails, alles auf Langlebigkeit ausgelegt.
  • Abstände & Oberflächen – Hitzebereiche, Berührungspunkte und Sicherheitsabstände werden korrekt berücksichtigt.
  • Zugang, Tür & Glas – Türanschlag, Durchgänge und Glasflächen werden so geplant, dass Komfort und Sicherheit zusammenpassen.
  • Ofenposition & -Auswahl – für eine gleichmässige Wärmeverteilung und ein harmonisches Temperaturgefühl.
  • Lichtkonzept – indirekt, ruhig und atmosphärisch statt technisch wirkender Beleuchtung.
  • Anschlüsse & Leitungsführung – Stromversorgung, Steuerung und Verkabelung werden von Beginn an sauber integriert, damit Technik zuverlässig funktioniert.
  • Integration von Fenstern – bestehende Dachfenster oder Giebelfenster können bewusst einbezogen werden, etwa durch eine präzise Anlaibung oder gezielte Ausrichtung der Sitzflächen. So entsteht natürliches Licht und – je nach Wunsch – ein freier Blick ins Grüne.

Kurz gesagt: Sehr viele, zum Beispiel unsere Modelle PREMIUM, AURA, PURE und GESA, auf deren Grundlage sich unkonventionelle, optimal integrierte Einzelstücke realisieren lassen. Wer es noch individueller und architektonisch detaillierter mag, findet auch mit Konzepten wie CASENA oder SHAPE Lösungen, die sich in nahezu jede Raumsituation einfügen. Übrigens: Sie haben Sonderwünsche oder besondere Vorstellungen? Setzen wir gern für Sie um – und machen (fast) alles möglich.

Ist Ihre Frage nicht dabei?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an info@klafs.ch. Wir freuen uns über Ihre Anregung und nehmen sie gerne in unsere FAQ auf.